Leistungen

Winterdienst

Der kommunale Winterdienst ist eine Pflichtaufgabe der Kommune. Hierbei werden Straßen, Wege und Plätze von Schnee und Eis befreit, in denen die Stadt als Baulastträger in der Verantwortung ist und die nicht auf die Bürger, als Anlieger übertragen wurden.

Insgesamt werden rund 400 km Straße, 53.000 qm Platzflächen, 20 km Fußweg und 55 Treppenanlagen im Winterdienst verkehrssicher gehalten.

Der Dienst für die Mitarbeiter der Städte beginnt, in der Bereitschaftszeit, mit der Kontrollfahrt um 2.30 Uhr, so dass die Räumfahrzeuge und Fußkolonnen um ca. 3.00 Uhr bis 3.30 Uhr mit den Arbeiten beginnen können. Die Räumung erfolgt nach einem Prioritätenplan, der durch Verwaltung und Politik vorgegeben wird. Die höchste Priorität hat das Krankenhaus, die Feuerwehren sowie Steigungen und Schulen. Alle anderen Nebenstraßen werden im Anschluss abgearbeitet. Bis 7.00 Uhr in der Früh, sollten alle wichtigen Punkte das erste Mal angefahren sein. Je nach Wetterlage wird anschließend eine zweite Räumschicht durch die Mitarbeiter des Bauhofs gefahren. Nach 20.00 Uhr wird nur noch auf Anweisung der Polizei, bei extremen Gefahren gearbeitet.

Streugut

Das Streugut wird jährlich durch eine Ausschreibung bezogen und entspricht der aktuellsten Richtlinie DIN EN 16811-1 für die Anwendung auf öffentlichen Straßen.

In der Wintersaison 2017/2018 wurden rund 1.800 to Streusalz zur Enteisung der Flächen benötigt.

Das Fassungsvermögen der Salzhalle beläuft sich auf rund 900 to.

Des Weiteren befinden sich zwei Lagerhallen in Hückeswagen, wo die Mitarbeiter Streusalz beziehen können, um die Fahrtwege möglichst kurz zu halten.

2017 sind bei den Kommunen ca. 630.000 EUR für den Winterdienst angefallen.